Neue Verordnung regelt und bestätigt die Steuerung der GDI in Bayern

Für den Ausbau und den Betrieb der Geodateninfrastruktur in Bayern (GDI-BY) sind das Koordinierungsgremium GDI-BY und die Geschäftsstelle GDI-BY zuständig. Mit einer Verordnung wurde nun der rechtliche Rahmen dieser Einrichtungen erstmals beschrieben.

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Am 01.10.2012 ist die neue GDI-Koordinierungsgremiumsverordnung (GDI-V) in Kraft getreten.
Sie regelt Zusammensetzung und Aufgaben des Koordinierungsgremiums GDI-BY: Das Gremium ist für die Steuerung von Aufbau und Betrieb der GDI in Bayern zuständig. Durch die neue Verordnung wird die bisherige Tätigkeit des Koordinierungsgremiums bestätigt: Mitglieder sind Vertreter aller Staatsministerien, in deren Geschäftsbereich Geodaten im Sinne des Art. 4 BayGDIG (Bayerisches Geodateninfrastrukturgesetz) vorhanden sind. Den Vorsitz führt das Staatsministerium der Finanzen.
In der GDI-V werden auch Einrichtung und Aufgaben der Geschäftsstelle GDI-BY beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation geregelt. Darunter fallen u.a. die Unterstützung des Koordinierungsgremiums, die Beratung von Behörden und Dritten in Fragen der Geodatenbereitstellung und –nutzung sowie die Pflege des Geoportal Bayern.
Die Verordnung, die mit vollem Titel „Verordnung über die ressortübergreifende Kontaktstelle für die Geodateninfrastruktur Bayern (GDI-Koordinierungsgremiumsverordnung – GDI-V)“ heißt, wurde im Gesetz und Verordnungsblatt vom 28.09.2012 auf Seite 476 veröffentlicht.

Link zur neuen GDI-Koordinierungsgremiumsverordnung auf der Verkündungsplattform Bayern